Der Countdown hat begonnen!

Auf der in Istanbul abgehaltenen Pressekonferenz des Festivals wurden den Künstlern, die mit dem Ehrenpreis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurden, ihre Preise überreicht, während wertvolle Unterstützer und Jurymitglieder mit Plaketten geehrt wurden.

Ödül alanlar

Eines der traditionsreichsten türkischen Filmfestivals in Europa bereitet sich darauf vor, Kinobegeisterte dieses Jahr zum 26. Mal zusammenzubringen. Die Eröffnungs- und Preisverleihungsveranstaltung, moderiert von Gökhan Mumcu, fand im Hotel The Marmara statt und vereinte Jurymitglieder, die die vom 12. bis 19. Juni im Wettbewerb laufenden Filme bewerten, Künstler, die den Ehrenpreis für ihr Lebenswerk erhalten, Branchenvertreter sowie Förderer des Festivals.

Das Motto 2026: Kino – die gemeinsame Sprache der Kulturen

Beim Launch unter der Schirmherrschaft von Festivalpräsident Hüseyin Sıtkı wurden Details zum Programm des Festivals, das zum 26. Mal Kinoliebhaber zusammenbringt, bekannt gegeben. In seiner Eröffnungsrede erklärte Festivalpräsident Hüseyin Sıtkı, dass sie das Publikum nicht nur auf der Leinwand, sondern auch mit zahlreichen Veranstaltungen in verschiedenen Städten und Locations begrüßen werden, die interkulturelle Verbindungen stärken sollen. Gleichzeitig gab er bekannt, dass das diesjährige Motto des Festivals “Kino – die gemeinsame Sprache der Kulturen” lautet. Hüseyin Sıtkı fügte hinzu, dass im Rahmen des Programms neben Veranstaltungen zu aktuellen und universellen Themen auch Panels stattfinden werden, darunter “Die Auswirkungen von Krieg und Wirtschaftskrisen auf das Kino” sowie im Rahmen des gemeinsam mit dem DFF – Deutschen Filminstitut & Filmmuseum Frankfurt durchgeführten Projekts “Perspektive Migration” ein Panel unter dem Titel “Migration in der Filmsprache”

HOMMAGE AN DIE MEISTER

Das Festival verleiht in diesem Jahr seine Ehrenpreise an Vahide Perçin, Erdal

Özyağcılar, Ayten Uncuoğlu, Tamer Yiğit, Sibel Kekilli und Coşkun Göğen. Bei dem von zahlreichen geladenen Gästen besuchten Launch wurden die Ehrenpreise für ihr Lebenswerk an Ayten Uncuoğlu und Coşkun Göğen überreicht, die aus reisebedingten Gründen nicht am Eröffnungsprogramm in Deutschland teilnehmen können. Tamer Yiğit, der aus gesundheitlichen Gründen nicht am Launch teilnehmen konnte, wird seinen Preis zu einem späteren Zeitpunkt erhalten. Festivalpräsident Hüseyin Sıtkı erklärte anlässlich der Preisverleihung:

“Es ist uns eine Ehre, unserer Dankesschuld gegenüber diesen bedeutenden Persönlichkeiten nachzukommen, die aus verschiedenen Gründen nicht an unserer Eröffnung im Ausland teilnehmen können, aber in ihrem künstlerischen Leben bleibende Spuren hinterlassen haben. Unsere Ehrenpreise sind nicht nur eine Anerkennung, sondern ein Ausdruck unserer Dankbarkeit gegenüber den Künstlern, die dem türkischen Kino ihr Bestes gegeben haben.”
Vahide Perçin, Erdal Özyağcılar und Sibel Kekilli werden ihre Preise bei der Eröffnungsnacht in Frankfurt entgegennehmen.

DER VEFA-PREIS GEHT AN YILMAZ ZAFER

Ein weiterer bedeutungsvoller Preis dieses Jahres ist der Vefa-Preis (Treuepreis), der unvergesslichen Schauspielern des türkischen Kinos verliehen wird. Der diesjährige Preisträger ist Yılmaz Zafer, der trotz seines frühen Todes als unverzichtbarer Schauspieler wichtiger Filme in unsere Erinnerung eingegangen ist. Der Vefa-Preis für Yılmaz Zafer wird bei der Eröffnungsnacht in Frankfurt seiner Ehefrau Perihan Savaş überreicht.

DIE FINALISTEN STEHEN FEST

Einer der bemerkenswertesten Momente der Pressekonferenz war die Bekanntgabe der Filme, die in den Wettbewerbskategorien des Festivals ins Finale eingezogen sind. Die Finalisten in den Kategorien Langfilm, Dokumentarfilm und Kurzfilm (Hochschulwettbewerb) wurden von einer Vorjury aus Fachleuten ausgewählt. Die Vorjury bestand im Bereich Langfilm aus Regisseurin Ümran Safter, Filmkritiker und Filmautor Murat Tolga Şen sowie Schauspielerin Senan Kara; im Bereich Kurzfilm aus Regisseurin Gizem İbak, Filmkritikerin und Kinderbuchautorin Banu Bozdemir sowie Akademikerin Dr. Gülizar Öztürk Şahin; im Bereich Dokumentarfilm aus Regisseur Ozan Turgut, Schauspielerin Nurten İnan und Akademiker Dr. Murat Çetinkaya.

KINO OHNE GRENZEN!

Das Festival wird sich auch in diesem Jahr nicht auf Frankfurt beschränken. Das türkische Kino wird in einer Vielzahl von Städten wie Offenbach, Wiesbaden, Dietzenbach, Rodgau, Rödermark, Langen, Ginsheim-Gustavsburg und Hofheim einem breiten Publikum präsentiert. Darüber hinaus werden Sondervorführungen unter freiem Himmel, in Schulen und Gefängnissen sowie Begegnungen in Seniorenheimen und kulturelle Workshops realisiert, die verschiedene gesellschaftliche Gruppen ansprechen.

Bleiben Sie auf dem Laufenden!

Um alle Entwicklungen rund um das Festival zu verfolgen, den Veranstaltungskalender einzusehen und die Wettbewerbsergebnisse zu erfahren, besuchen Sie bitte die digitalen Kanäle des Internationalen Frankfurter Türkischen Filmfestivals.

___________________________________

Folgende Filme haben es aufgrund der vorläufigen Jurybewertungen in die Endrunde geschafft:

Langfilm-Finalisten:

  • Tavşan İmparatorluğu – Regie: Seyfettin Tokmak
  • O da Bir Şey mi – Regie: Pelin Esmer
    Gündüz Apollon Gece Athena – Regie: Emine Yıldırım
  • Barselo – Regie: Erdem Yener
  • Buradayım İyiyim – Regie: Emine Emel Balcı
  • Sahibinden Rahmet – Regie: Gözde Yetişkin, Emre Sert
  • Gülizar – Regie: Belkıs Bayrak
  • Bildiğin Gibi Değil – Regie: Vuslat Saraçoğlu
  • Aldığımız Nefes – Regie: Şeyhmus Altun
  • Perde – Regie: Özkan Çelik
  • Noir – Regie: Ragıp Ergün

Dokumentarfilm-Finalisten:

  • Berona – Regie: Barış Altı
  • Filos – Regie: Nurdan Tekeoğlu, Orhan Tekeoğlu
  • Kavak Ağacının Gölgesinde – Regie: Kenan Diler
  • Roman Gibi – Regie: Tayfun Belet
    Muzaffer – Regie: Ömer Faruk Çetin
  • YeniHan – Regie: Bingöl Elmas
  • Biz Radyoyu Çok Sevdik – Regie: Nazan Haydari, Cem Hakverdi, Özden Çankaya
  • Kitabın Rüyası – Regie: Aslı Atasoy
  • Baletler Köyü – Regie: Fatih Diren
  • Pirlerin Düğünü – Regie: Yalçın Çiftçi
  • Ali Amca – Regie: Ömür Gürgen
  • Fısıldayan Duvarlar – Regie: Eylem Kaftan

Hochschul-Kurzfilm-Finalisten Türkei:

  • Hatırlayabildiğim Kadarıyla – Regie: Ömer Nusret Tanır, Azmican Zengin
  • Nemesis – Regie: Zin Ataş
  • Liminal – Regie: Ege Yılmaz
  • Evim Güzel Evim – Regie: Yiğit Armutoğlu
  • Çürük – Regie: Emir Aldoğan
  • Misafirler – Regie: Hazal Özen, Neslişah Canbaz
  • What is the Perfect Measure / Mükemmel Ölçü Nedir – Regie: Eylül Babur
  • Umrumda Değil – Regie: Deniz Mıdık
  • The Last Dinner / Son Akşam Yemeği – Regie: Mete Talay, Ömer Faruk Coşkun
  • Birbirimize – Regie: Sevgi Şanlı

Kurzfilm-Finalisten Deutschland:

  • Isolated – Regie: Katja Friedrich
  • Augenblicke – Regie: Katja Friedrich
  • Sentio – Regie: Paul Metzdorf
  • Feige – Regie: Gülberk Elif Boşgelmez
  • Paint it Back – Regie: Selena Goedeke Tort
  • Someone’s Watching Somewhere – Regie: Sarah Knoetig
  • Dustlover – Regie: Daniel Meier
  • Tripping Point – Regie: Björn Grzemba
  • Tigers Smile – Regie: Stella Fachinger
  • Hot F***ingTake – Regie: Caroline Weller

DIE SPANNUNG IST AUF DEM HÖHEPUNKT!

Die Hauptjury, die die Filme bewertet, die nach der Entscheidung der Vorjury zum Wettbewerb in Frankfurt zugelassen wurden, besteht aus Produzenten, Regisseuren, Kameraleuten, Drehbuchautoren, Musikern, Schauspielern, Filmkritikern und Akademikern.

Langfilm-Hauptjury:

Produzentin, Regisseurin und Autorin Melanie Gartner, Filmkritikerin Barbara Schweizerhof, Kameramann Jörg Geissler, Regisseurin und Produzentin Lilo Mangelsdorff, Produzent, Regisseur und Drehbuchautor Simon Pilarski

Dokumentarfilm-Hauptjury:

Regisseur Hasan Ete, Akademikerin Prof. Dr. Nigar Pösteki, Regisseurin Aslı Takmaz, Regisseurin Şeyda Canan, Schauspielerin Selin Yeninci

Kurzfilm-Hauptjury (Türkei):

Akademiker Dr. Erdem Yedekçi, Akademikerin Prof. Dr. Fatima Neşe Kaplan, Schauspielerin Rojda Demirer

Kurzfilm-Hauptjury (Deutschland):

Produzentin und Regisseurin Jutta Feit, Komponist und Produzent Christoph Rinnert, Drehbuchautorin und Produzentin Moritz Becherer

FÖRDERER​

IM ZUSAMMENARBEIT MIT​