Spielfilmwettbewerb
Spielfilmwettbewerb
Spielfilm-Hauptjury
Melanie Gärtner studierte Anthropologie, Literaturwissenschaft und Journalismus in Frankfurt am Main und Berlin. Seit 2010 arbeitet sie unter dem Pseudonym m-eilenweit als freischaffende Filmemacherin und Autorin. Einer ihrer zentralen Themenschwerpunkte ist Migration, insbesondere aus Afrika.
Ihre erste Arbeit, der Dokumentarfilm The Land in Between, wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Neben dem Film veröffentlichte sie auch das Buch Grenzen am Horizont. Yves’ Promise ist ihr erster abendfüllender Dokumentarfilm.
Barbara Schweizerhof ist eine deutsche Filmkritikerin und freie Journalistin mit Wohnsitz in Berlin. Sie schreibt über aktuelles Kino und Filmgeschichte für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften wie Der Freitag, taz und WOZ und ist Redakteurin der Filmzeitschrift epd Film.
Sie besitzt einen Masterabschluss der Freien Universität Berlin in russischer Literatur, osteuropäischer Geschichte und Theaterwissenschaft.
Jörg Geißler ist ein erfahrener Kameramann (Director of Photography), der über 40 Jahre in der Film- und Fernsehbranche tätig ist. Er ist aktives Mitglied im Berufsverband Kinematografie (BVK) und auch gewerkschaftlich engagiert.
In seinen nationalen wie internationalen Fachworkshops ist tiefgründiges Verstehen kinematografischer Zusammenhänge oberstes Ziel. Über anderthalb Jahrzehnte lehrte er als Prof. an der EICTV, der lateinamerikanischen Filmakademie auf Kuba. Im September 2024 wurde er in den Vorstand des Filmhaus Frankfurt gewählt.
Simon Pilarski gründete 2020 die Lichtschloss Filmproduktion. Mit seinem Abschlussfilm Nächstenliebe gewann er den Hessischen Nachwuchsfilmpreis. Sein Fokus liegt auf eigenständigen, international ausgerichteten Elevated-Genre-Formaten für Kino und VoD.
Sein Regiehandwerk vertiefte Pilarski im Directing-Actors-Programm des Sundance Institute unter der Leitung der Emmy-nominierten Regisseurin Joan Darling — einem Programm, das Talente wie Taika Waititi und Chloé Zhao hervorbrachte.
In ihren Dokumentarfilmen konzentriert sich Lilo Mangelsdorff auf soziale und kulturelle Themen und bevorzugt persönliche Geschichten von Menschen. In ihren experimentellen Arbeiten beschäftigt sie sich intensiv mit Filmsprache, Bildgestaltung und Schnitt.
Nach Studium der Pädagogik, Soziologie und Psychologie studierte sie Film an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Als Mitgründerin der Cinetix GmbH produzierte sie ab 1983 kulturelle und pädagogische Projekte. Für Damen und Herren ab 65 erhielt sie den Deutschen Filmkritikerpreis sowie den Jurypreis des New York Dance on Camera Festival.
Ümran Safter, Absolventin der Fakultät für Sprache, Geschichte und Geographie (AÜ DTCF) im Fach Arabische Sprache und Literatur, begann ihre Karriere 1998 bei CNN Türk als Fernsehjournalistin. Über viele Jahre hinweg arbeitete sie als Reporterin, Redakteurin und Nachrichtenchefin; sie berichtete aus zahlreichen wichtigen Krisengebieten wie dem Irakkrieg, Guantánamo, Palästina und Syrien.
Seit 2015 widmet sich Safter dem Dokumentarfilm und realisierte mehrere abendfüllende Dokumentationen, darunter Ïstanbul’un Gözü, Kadın Olmanın Günahı und Sevan Bıçakçı. Ihr erster Spielfilm Kabahat wurde beim Adana Altın Koza Filmfestival mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet. Für den Film Seni Bıraktığım Yerdeyim (2024) übernahm sie sowohl Drehbuch als auch Regie.
Murat Tolga Şen wurde 1973 in Amasya geboren. Er arbeitete viele Jahre als Film- und Fernsehkritiker und ist zugleich als Schauspieler tätig. Mit dem Schreiben über Filme begann er im Jahr 2003. Anschließend gründete er die Website Öteki Sinema und übernahm deren Chefredaktion. Im Jahr 2010 begann Şen, Filmkritiken für Beyazperde zu verfassen und setzte seine Tätigkeit als Kritiker in zahlreichen Filmmagazinen fort.
Neben seiner Arbeit als Autor steht Murat Tolga Şen auch auf der Bühne und spielt seit sieben Jahren in der von Okan Bayülgen geleiteten „Eğlenceli Cinayetler Kumpanyası“.
Senan Kara wurde am 9. August 1978 in Ïzmir geboren. Sie absolvierte ihre Ausbildung an der Fakultät für Schöne Künste der Dokuz Eylül Üniversitesi im Fach Theater. Nach ihrem Abschluss machte sie mit Rollen in beliebten Fernsehserien wie Karakolda Ayna Var und Yabancı Damat auf sich aufmerksam.
Einen Wendepunkt in ihrer Karriere stellte ihre Rolle als Veronika in der Serie Vatanım Sensin dar, in der sie gemeinsam mit Halit Ergenç, Bergüzar Korel und Onur Saylak auftrat. Parallel zu ihrer Schauspielkarriere gibt Senan Kara Workshops und künstlerische Trainings.
